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Blasorchester Musikverein Cannstatter Bläserkreis e.V. Stuttgart - Bad Cannstatt – 1997 Kirchenkonzert

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Freitag, 17. November 2017um 18:22

Wertungsspiel 1998

Musik von Barock bis Gegenwart

Kirchenkonzert des Cannstatter Bläserkreises in der Liebfrauenkirche



Bad Cannstatt (ww) - Schon traditionell, so Vorstand Gerhard Armbruster, sei das jährliche Adventskonzert in der Liebfrauenkirche, das der Cannstatter Bläserkreis mit seinen etwa 60 musizierenden Mitgliedern veranstalte. Vom Barock bis zur Gegenwart beinhaltete das Programm am Sonntag abend einen Einblick in die Arbeit dieses vitalen Blasorchesters unter dem sympathischen Dirigenten Ralf Göltenbodt.
Ein breiter Einstieg mit vollem Orchesterklang eröffnete den Abend in eine "Intrade Jubiloso" von Linke. In vier aneinander sich schließenden Sätze im Attackastil werden Solis und Tuttis ineinander verarbeitet. Dem Blasorchester hat sich Majo verschrieben. Eine Komposition, speziell für dieses Metier, erklang in einem "Festprolog und Hymne", Wo homophones und polyphones Geschehen sich abwechselnd bis hin zu einem marcialischen Schlußpart interessant gestaltet ist. In einem g-Moll-Flötenkonzert von Quantz konnte sich die junge Flötistin Anette Bantel im graziös anmutigen "Allegro assai" profilieren. Ihr leichtes, auch im instrumentellen starken Spiel, begeisterte das Publikum der vollen Liebfrauenkirche.
Anläßlich des 150. Todesjahres von Mendelssohn-Bartholdy spielte das sehr gut geprobte Ensemble die berühmte, einst aus einem Nocturno entstandene "Ouvertüre für Harmoniemusik". Nach einer lyrisch gehaltenen moderaten Einleitung folgt eine Art sonatinische Exposition, die nach einer melodiösen Durchführung in einem virtuostemperamentvollen Allegro den Abschluß findet.
Die "New Baroque Suite" von Lijinschooten gibt den einzelnen Instrumenten Soloparts. Von der Flöte bis hinunter zur B- Tuba, und - wenn schon jazzig - findet auch im Percussionsbereich musikalische Ausschöpfung statt. Ein "Air" (fast ein Blues) ähnelt einem Slow der Jazzszene. Ihm schließt sich eine im Bass beginnenden Fuge an. Ein harter "Job" für den sehr sicher dirigierenden Ralf Göltenbodt.
Das Andante "Pie Jesu" von Webber war programmatisch klug als Übergang zur "Europäischen Weihnacht" von dem Freiburger Loritz gesetzt. Das sieben Weihnachtslieder aus den Ländern Europas enthaltende, musikalisch formstark auskomponierte Arrangement beginnt und endet mit dem deutschen Choral "Vom Himmel hoch da komm ich her...", eine beeindruckende Weihnachtsmusik, die den Konzertbesucher starken Beifall entlockte.

1997 Kirchenkonzert

Wertungsspiel 1998

Musik von Barock bis Gegenwart

Kirchenkonzert des Cannstatter Bläserkreises in der Liebfrauenkirche



Bad Cannstatt (ww) - Schon traditionell, so Vorstand Gerhard Armbruster, sei das jährliche Adventskonzert in der Liebfrauenkirche, das der Cannstatter Bläserkreis mit seinen etwa 60 musizierenden Mitgliedern veranstalte. Vom Barock bis zur Gegenwart beinhaltete das Programm am Sonntag abend einen Einblick in die Arbeit dieses vitalen Blasorchesters unter dem sympathischen Dirigenten Ralf Göltenbodt.
Ein breiter Einstieg mit vollem Orchesterklang eröffnete den Abend in eine "Intrade Jubiloso" von Linke. In vier aneinander sich schließenden Sätze im Attackastil werden Solis und Tuttis ineinander verarbeitet. Dem Blasorchester hat sich Majo verschrieben. Eine Komposition, speziell für dieses Metier, erklang in einem "Festprolog und Hymne", Wo homophones und polyphones Geschehen sich abwechselnd bis hin zu einem marcialischen Schlußpart interessant gestaltet ist. In einem g-Moll-Flötenkonzert von Quantz konnte sich die junge Flötistin Anette Bantel im graziös anmutigen "Allegro assai" profilieren. Ihr leichtes, auch im instrumentellen starken Spiel, begeisterte das Publikum der vollen Liebfrauenkirche.
Anläßlich des 150. Todesjahres von Mendelssohn-Bartholdy spielte das sehr gut geprobte Ensemble die berühmte, einst aus einem Nocturno entstandene "Ouvertüre für Harmoniemusik". Nach einer lyrisch gehaltenen moderaten Einleitung folgt eine Art sonatinische Exposition, die nach einer melodiösen Durchführung in einem virtuostemperamentvollen Allegro den Abschluß findet.
Die "New Baroque Suite" von Lijinschooten gibt den einzelnen Instrumenten Soloparts. Von der Flöte bis hinunter zur B- Tuba, und - wenn schon jazzig - findet auch im Percussionsbereich musikalische Ausschöpfung statt. Ein "Air" (fast ein Blues) ähnelt einem Slow der Jazzszene. Ihm schließt sich eine im Bass beginnenden Fuge an. Ein harter "Job" für den sehr sicher dirigierenden Ralf Göltenbodt.
Das Andante "Pie Jesu" von Webber war programmatisch klug als Übergang zur "Europäischen Weihnacht" von dem Freiburger Loritz gesetzt. Das sieben Weihnachtslieder aus den Ländern Europas enthaltende, musikalisch formstark auskomponierte Arrangement beginnt und endet mit dem deutschen Choral "Vom Himmel hoch da komm ich her...", eine beeindruckende Weihnachtsmusik, die den Konzertbesucher starken Beifall entlockte.

Wertungsspiel 1998

Musik von Barock bis Gegenwart

Kirchenkonzert des Cannstatter Bläserkreises in der Liebfrauenkirche



Bad Cannstatt (ww) - Schon traditionell, so Vorstand Gerhard Armbruster, sei das jährliche Adventskonzert in der Liebfrauenkirche, das der Cannstatter Bläserkreis mit seinen etwa 60 musizierenden Mitgliedern veranstalte. Vom Barock bis zur Gegenwart beinhaltete das Programm am Sonntag abend einen Einblick in die Arbeit dieses vitalen Blasorchesters unter dem sympathischen Dirigenten Ralf Göltenbodt.
Ein breiter Einstieg mit vollem Orchesterklang eröffnete den Abend in eine "Intrade Jubiloso" von Linke. In vier aneinander sich schließenden Sätze im Attackastil werden Solis und Tuttis ineinander verarbeitet. Dem Blasorchester hat sich Majo verschrieben. Eine Komposition, speziell für dieses Metier, erklang in einem "Festprolog und Hymne", Wo homophones und polyphones Geschehen sich abwechselnd bis hin zu einem marcialischen Schlußpart interessant gestaltet ist. In einem g-Moll-Flötenkonzert von Quantz konnte sich die junge Flötistin Anette Bantel im graziös anmutigen "Allegro assai" profilieren. Ihr leichtes, auch im instrumentellen starken Spiel, begeisterte das Publikum der vollen Liebfrauenkirche.
Anläßlich des 150. Todesjahres von Mendelssohn-Bartholdy spielte das sehr gut geprobte Ensemble die berühmte, einst aus einem Nocturno entstandene "Ouvertüre für Harmoniemusik". Nach einer lyrisch gehaltenen moderaten Einleitung folgt eine Art sonatinische Exposition, die nach einer melodiösen Durchführung in einem virtuostemperamentvollen Allegro den Abschluß findet.
Die "New Baroque Suite" von Lijinschooten gibt den einzelnen Instrumenten Soloparts. Von der Flöte bis hinunter zur B- Tuba, und - wenn schon jazzig - findet auch im Percussionsbereich musikalische Ausschöpfung statt. Ein "Air" (fast ein Blues) ähnelt einem Slow der Jazzszene. Ihm schließt sich eine im Bass beginnenden Fuge an. Ein harter "Job" für den sehr sicher dirigierenden Ralf Göltenbodt.
Das Andante "Pie Jesu" von Webber war programmatisch klug als Übergang zur "Europäischen Weihnacht" von dem Freiburger Loritz gesetzt. Das sieben Weihnachtslieder aus den Ländern Europas enthaltende, musikalisch formstark auskomponierte Arrangement beginnt und endet mit dem deutschen Choral "Vom Himmel hoch da komm ich her...", eine beeindruckende Weihnachtsmusik, die den Konzertbesucher starken Beifall entlockte.

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