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Blasorchester Musikverein Cannstatter Bläserkreis e.V. Stuttgart - Bad Cannstatt – 2001 BMF Wertunggspiel

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Freitag, 22. September 2017um 14:33

Wertungsspiel in Friedrichshafen
Bericht der Cannstatter Zeitung vom 06.06.2001

Auszeichnung beim Bundesmusikfest in Friedrichshafen

Bad Cannstatt - Vom 1. bis 4. Juni fand in Friedrichshafen das dritte Bundesmusikfest der Bundesvereinigung deutscher Blas- und Volksmusikverbände statt. Über 20 000 Musikerinnen und Musiker aus 305 Vereinen kamen zum Bodensee, um gemeinsam zu feiern, Kontakte zu knüpfen und sich in zahlreichen Wettbewerben und Wertungsspielen einer fachkundigen Jury zu stellen. Das Bundesmusikfest findet nur alle sechs Jahre statt und so ließ sich auch der Cannstatter Bläserkreis (CBK) die seltene Gelegenheit zur Teilnahme nicht entgehen.
Seit Monaten liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, wurde organisiert, korrespondiert und fleißig geübt. Bis zuletzt wurde in Sonderproben um den letzten Schliff gerungen, bis Dirigent und Musiker den Eindruck hatten, es könnte klappen. So starteten am Samstagmorgen 60 mehr oder weniger nervöse Musikerinnen und Musiker Richtung Friedrichshafen. Die Organisation vor Ort klappte hervorragend: der CBK saß gegen 15.30 Uhr vor dem Wertungsgericht. Zunächst das Pflichtstück "Maskerade" von Hermann X. Egner, eines von drei vorgegebenen Stücken in der Oberstufe. Eine gute Wahl, denn kein anderes Oberstufenorchester hatte das schwierige Stück gewählt. Danach mit gleicher Konzentration und Anspannung das Selbstwahlstück "Second Suite in F" von Gustav Holst, auch dies schwierig und mehrsätzig, mit hohen Ansprüchen an Stilempfinden und musikalischen Ausdruck.
Nach dem Vortrag herrschte spürbare Erleichterung und verhaltene Freude. Beim Dirigentengespräch erfuhr Ralf Göltenbodt die ersten Einschätzungen der Jury. Sie lobte die mutige Stückwahl, das gut besetzte Orchester und die sehr guten Solisten: hier und da kleine Unsicherheiten oder leichte Intonationstrübungen, aber insgesamt sehr gelungen. Diese Bemerkungen ergaben Spekulationsmöglichkeiten: bis zur Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse musste man noch bis abends warten. So wurden die Quartiere bezogen, danach stürzten sich die Cannstatter ins Festgetümmel auf dem Messegelände.
Dann die Bekanntgabe der Wertungsspielergebnisse: Der CBK stand ganz weit hinten auf der Liste. Endlose Minuten bis zur Ansage: "Cannstatter Bläserkreis, Oberstufe. ..ausgezeichnet." Aufschrei und unbeschreiblicher Jubel in den Reihen der CBK'ler: Bestnote ausgezeichnet, damit hätten selbst die Kühnsten nicht gerechnet. Dirigent Ralf Göltenbodt wurde begeistert gefeiert. Die Musiker lagen sich in den Armen, lachten und weinten zugleich, konnten ihrer Begeisterung in der brechend vollen Messehalle kaum genug Raum geben. Der Rest des Abends war ein einziger Freudentaumel, manch ein CBK'ler hat in dieser Nacht sein Bett spät oder gar nicht gesehen.
Doch am nächsten Tag ging es weiter. Der Vormittag bot Gelegenheit, die vielfältigen Angebote beim Bundesmusikfest zu nutzen und Veranstaltungen zu besuchen. Am Nachmittag ein weiteres Highlight: Zum ersten Mal spielte der CBK auf einem Schiff. Auf der "MS Graf Zeppelin" hatte man die Möglichkeit, sein "ausgezeichnetes" Niveau unter Beweis zu stellen, angesichts der durchfeierten Nacht gar nicht so einfach. Dann trat man die Heimreise an. Ein gemeinsames Abendessen bot die Möglichkeit, allen Beteiligten Dank zu sagen: den Musikerinnen und Musikern, den Organisatoren und besonders Dirigent Ralf Göltenbodt.

Claudia Ludwig

2001 BMF Wertunggspiel

Wertungsspiel in Friedrichshafen
Bericht der Cannstatter Zeitung vom 06.06.2001

Auszeichnung beim Bundesmusikfest in Friedrichshafen

Bad Cannstatt - Vom 1. bis 4. Juni fand in Friedrichshafen das dritte Bundesmusikfest der Bundesvereinigung deutscher Blas- und Volksmusikverbände statt. Über 20 000 Musikerinnen und Musiker aus 305 Vereinen kamen zum Bodensee, um gemeinsam zu feiern, Kontakte zu knüpfen und sich in zahlreichen Wettbewerben und Wertungsspielen einer fachkundigen Jury zu stellen. Das Bundesmusikfest findet nur alle sechs Jahre statt und so ließ sich auch der Cannstatter Bläserkreis (CBK) die seltene Gelegenheit zur Teilnahme nicht entgehen.
Seit Monaten liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, wurde organisiert, korrespondiert und fleißig geübt. Bis zuletzt wurde in Sonderproben um den letzten Schliff gerungen, bis Dirigent und Musiker den Eindruck hatten, es könnte klappen. So starteten am Samstagmorgen 60 mehr oder weniger nervöse Musikerinnen und Musiker Richtung Friedrichshafen. Die Organisation vor Ort klappte hervorragend: der CBK saß gegen 15.30 Uhr vor dem Wertungsgericht. Zunächst das Pflichtstück "Maskerade" von Hermann X. Egner, eines von drei vorgegebenen Stücken in der Oberstufe. Eine gute Wahl, denn kein anderes Oberstufenorchester hatte das schwierige Stück gewählt. Danach mit gleicher Konzentration und Anspannung das Selbstwahlstück "Second Suite in F" von Gustav Holst, auch dies schwierig und mehrsätzig, mit hohen Ansprüchen an Stilempfinden und musikalischen Ausdruck.
Nach dem Vortrag herrschte spürbare Erleichterung und verhaltene Freude. Beim Dirigentengespräch erfuhr Ralf Göltenbodt die ersten Einschätzungen der Jury. Sie lobte die mutige Stückwahl, das gut besetzte Orchester und die sehr guten Solisten: hier und da kleine Unsicherheiten oder leichte Intonationstrübungen, aber insgesamt sehr gelungen. Diese Bemerkungen ergaben Spekulationsmöglichkeiten: bis zur Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse musste man noch bis abends warten. So wurden die Quartiere bezogen, danach stürzten sich die Cannstatter ins Festgetümmel auf dem Messegelände.
Dann die Bekanntgabe der Wertungsspielergebnisse: Der CBK stand ganz weit hinten auf der Liste. Endlose Minuten bis zur Ansage: "Cannstatter Bläserkreis, Oberstufe. ..ausgezeichnet." Aufschrei und unbeschreiblicher Jubel in den Reihen der CBK'ler: Bestnote ausgezeichnet, damit hätten selbst die Kühnsten nicht gerechnet. Dirigent Ralf Göltenbodt wurde begeistert gefeiert. Die Musiker lagen sich in den Armen, lachten und weinten zugleich, konnten ihrer Begeisterung in der brechend vollen Messehalle kaum genug Raum geben. Der Rest des Abends war ein einziger Freudentaumel, manch ein CBK'ler hat in dieser Nacht sein Bett spät oder gar nicht gesehen.
Doch am nächsten Tag ging es weiter. Der Vormittag bot Gelegenheit, die vielfältigen Angebote beim Bundesmusikfest zu nutzen und Veranstaltungen zu besuchen. Am Nachmittag ein weiteres Highlight: Zum ersten Mal spielte der CBK auf einem Schiff. Auf der "MS Graf Zeppelin" hatte man die Möglichkeit, sein "ausgezeichnetes" Niveau unter Beweis zu stellen, angesichts der durchfeierten Nacht gar nicht so einfach. Dann trat man die Heimreise an. Ein gemeinsames Abendessen bot die Möglichkeit, allen Beteiligten Dank zu sagen: den Musikerinnen und Musikern, den Organisatoren und besonders Dirigent Ralf Göltenbodt.

Claudia Ludwig
Wertungsspiel in Friedrichshafen
Bericht der Cannstatter Zeitung vom 06.06.2001

Auszeichnung beim Bundesmusikfest in Friedrichshafen

Bad Cannstatt - Vom 1. bis 4. Juni fand in Friedrichshafen das dritte Bundesmusikfest der Bundesvereinigung deutscher Blas- und Volksmusikverbände statt. Über 20 000 Musikerinnen und Musiker aus 305 Vereinen kamen zum Bodensee, um gemeinsam zu feiern, Kontakte zu knüpfen und sich in zahlreichen Wettbewerben und Wertungsspielen einer fachkundigen Jury zu stellen. Das Bundesmusikfest findet nur alle sechs Jahre statt und so ließ sich auch der Cannstatter Bläserkreis (CBK) die seltene Gelegenheit zur Teilnahme nicht entgehen.
Seit Monaten liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, wurde organisiert, korrespondiert und fleißig geübt. Bis zuletzt wurde in Sonderproben um den letzten Schliff gerungen, bis Dirigent und Musiker den Eindruck hatten, es könnte klappen. So starteten am Samstagmorgen 60 mehr oder weniger nervöse Musikerinnen und Musiker Richtung Friedrichshafen. Die Organisation vor Ort klappte hervorragend: der CBK saß gegen 15.30 Uhr vor dem Wertungsgericht. Zunächst das Pflichtstück "Maskerade" von Hermann X. Egner, eines von drei vorgegebenen Stücken in der Oberstufe. Eine gute Wahl, denn kein anderes Oberstufenorchester hatte das schwierige Stück gewählt. Danach mit gleicher Konzentration und Anspannung das Selbstwahlstück "Second Suite in F" von Gustav Holst, auch dies schwierig und mehrsätzig, mit hohen Ansprüchen an Stilempfinden und musikalischen Ausdruck.
Nach dem Vortrag herrschte spürbare Erleichterung und verhaltene Freude. Beim Dirigentengespräch erfuhr Ralf Göltenbodt die ersten Einschätzungen der Jury. Sie lobte die mutige Stückwahl, das gut besetzte Orchester und die sehr guten Solisten: hier und da kleine Unsicherheiten oder leichte Intonationstrübungen, aber insgesamt sehr gelungen. Diese Bemerkungen ergaben Spekulationsmöglichkeiten: bis zur Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse musste man noch bis abends warten. So wurden die Quartiere bezogen, danach stürzten sich die Cannstatter ins Festgetümmel auf dem Messegelände.
Dann die Bekanntgabe der Wertungsspielergebnisse: Der CBK stand ganz weit hinten auf der Liste. Endlose Minuten bis zur Ansage: "Cannstatter Bläserkreis, Oberstufe. ..ausgezeichnet." Aufschrei und unbeschreiblicher Jubel in den Reihen der CBK'ler: Bestnote ausgezeichnet, damit hätten selbst die Kühnsten nicht gerechnet. Dirigent Ralf Göltenbodt wurde begeistert gefeiert. Die Musiker lagen sich in den Armen, lachten und weinten zugleich, konnten ihrer Begeisterung in der brechend vollen Messehalle kaum genug Raum geben. Der Rest des Abends war ein einziger Freudentaumel, manch ein CBK'ler hat in dieser Nacht sein Bett spät oder gar nicht gesehen.
Doch am nächsten Tag ging es weiter. Der Vormittag bot Gelegenheit, die vielfältigen Angebote beim Bundesmusikfest zu nutzen und Veranstaltungen zu besuchen. Am Nachmittag ein weiteres Highlight: Zum ersten Mal spielte der CBK auf einem Schiff. Auf der "MS Graf Zeppelin" hatte man die Möglichkeit, sein "ausgezeichnetes" Niveau unter Beweis zu stellen, angesichts der durchfeierten Nacht gar nicht so einfach. Dann trat man die Heimreise an. Ein gemeinsames Abendessen bot die Möglichkeit, allen Beteiligten Dank zu sagen: den Musikerinnen und Musikern, den Organisatoren und besonders Dirigent Ralf Göltenbodt.

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